Monatsarchiv für September 2009

Wieso sollte man eine Lebensversicherung beleihen?

Dienstag, den 8. September 2009

Die Finanzkrise hat auch in vielen privaten Haushalten ein tiefes Loch in die Geldbörse gerissen, so dass immer mehr Menschen der Zukunft ängstlich gegenüber stehen oder bereits schon jetzt finanzielle Schwierigkeiten zu bewältigen haben. Nun besitzt man vielleicht eine Lebensversicherung, bei deren Kündigung man aber einen enormen Verlust erleiden würde, da sodann der Rückkaufwert und nicht der vereinbarte Lebensversicherungsbetrag ausgezahlt wird. Da gibt es aber die Möglichkeit, eine Lebensversicherung beleihen zu können. Diese Leihe wird oftmals von investierenden Unternehmen durchgeführt, denen man zugleich auch eine Lebensversicherung verkaufen könnte. Diese Unternehmen haben sich auf diese Lebensversicherungskäufe und –leihen spezialisiert und bieten dieses ausdrücklich an. Aber wie funktioniert das Ganze, wenn man Lebensversicherungen beleihen oder gar Lebensversicherungen verkaufen möchte? Nun, in der Regel verkauft man nicht die Versicherung in dem Sinne, als dass man mit dieser nichts mehr zu tun hat, sondern verkauft ausschließlich die Versicherungspolice, die man bekanntlich zwecks Einlösung der Versicherung benötigt. Das Ganze verläuft ähnlich wie ein Kredit. Der Lebensversicherungsinhaber erhält von dem Käuferunternehmen der Lebensversicherung einen vereinbarten Betrag, im Gegenzug erhält das Käuferunternehmen die entsprechende Lebensversicherungspolice. Dieser „Kredit“ wird aber nicht – wie üblich – zurückbezahlt, sondern mit den laufenden Beiträgen zur Lebensversicherung getilgt. Dies bedeutet, dass der Versicherungsnehmer ganz normal seine Versicherungsbeiträge weiter einzahlt, letztendlich nach Ablauf der Laufzeit jedoch nicht das Geld aus der Lebensversicherung erhält. Dieses Geld erhält dann das kaufende Unternehmen, so dass damit der „Kredit“ getilgt und erledigt ist. Dies kann Vorteile für den Verkäufer haben, da er keine hohen Kreditraten zu zahlen hat, sondern einfach nur die sowieso schon laufenden Beitragszahlungen weiterführt.

Auf das Land oder doch in die Großstadt?

Montag, den 7. September 2009

Juristen gibt es wie Sand am Meer. Obwohl die Ausbildung jahrelang dauert und das Studium so schwer ist, dass viele Studenten vorzeitig abbrechen, gibt es noch immer mehr Absolventen als Stellen für Rechtsanwälte, Richter oder Staatsanwälte. Die Folge ist klar: Ein Teil der Nachwuchsjuristen macht sich selbstständig. Für einige ist es die Erfüllung eines Traums, für andere ein unvermeidbares Übel. Doch egal, ob Lebensziel oder Notlösung: An erster Stelle nach der Entscheidung für die Selbstständigkeit steht für alle die Frage, wo sie sich am besten niederlassen können. Dabei haben sie zwei Möglichkeiten. Entweder sie gehen in eine Großstadt, oder sie versuchen ihr Glück in einer ländlichen Gegend. Beides hat Vor- und Nachteile.
In einer großen Stadt ist die Konkurrenz riesig. Wer sich zum Beispiel als Rechtsanwalt in Frankfurt durchsetzen will, muss nicht nur viel können, sondern braucht auch viel Geduld und jede Menge Glück. Schließlich ist er nur einer unter vielen. Das Wichtigste ist für ihn zunächst, bekannt zu werden und sich so einen Kundenstamm aufzubauen. Hat er das geschafft, kann er die Vorteile der Großstadt ausnutzen. Zum einen hat ein Anwalt in Frankfurt deutlich mehr potentielle Klienten, zum anderen ist das Themenspektrum weit gefächert. Während er sich in ländlichen Regionen wahrscheinlich auf Nachbarschaftsstreits und Scheidungen beschränken müsste, kann er hier eventuell auch dabei helfen, Verbrechen aufzuklären. Auf dem Land ist das Arbeiten zwar deutlich ruhiger, dafür ist die Konkurrenz viel kleiner. In einigen Gegenden werden sogar Anwälte gebraucht. Leistet man hier gute Arbeit, spricht sich das schnell herum, sodass man sich schneller eine gesicherte Existenz aufbauen kann.