Handelshafen Magdeburg für Wissenschaft und Wohnen

Der Handelshafen Magdeburg dient heute zum größten Teil der gewerblichen Nutzung. Dort haben Speditionen ihre Lager, ein Asphaltmischwerk seinen Standort und ein Kranservice arbeitet an diesem Platz. Ebenso können LKW-Fahrer an diesem Ort eine Dusche nutzen. Das Frauenhofer Institut hat ein Gebäude im Handelshafen errichtet und damit begann die Umstrukturierung vom Handelshafen zum Wissenschaftshafen. Zudem gibt es weitere Pläne für den Handelshafen Magdeburg, so zum Beispiel das Gestalten eines Parks im Hafenbecken.

Die Stadt Magdeburg hat sich natürlich Gedanken um den Handelshafen Magdeburg gemacht, seit dieser nicht mehr als Hafen funktioniert. So wurde ein Teil des Geländes zum Wissenschaftshafen umgebaut, so dass sich dort bedeutsame Einrichtungen eingefunden haben. Historische Gebäude wurden bereits erfolgreich saniert, so dass sie auch in Zukunft besichtigt und erhalten werden können. Für den nördlichen Bereich des Hafens wurde im Jahre 2010 ein weiterer Plan vom Bürgermeister unterzeichnet. Die ehemaligen Speicher sollten zu Wohnungen umgebaut werden. Auf diese Weise werden über zweihundert neue Wohnungen geschaffen. Für die Entwicklung des Städtebaus in Magdeburg ist dieser Beschluss sehr wichtig. Im Zuge dessen wird unter anderem auch die Werner-Heisenberg-Straße verlängert werden. Die Kranbahn wird in einen Fußgänger- und Fahrradweg integriert, so dass auch dieser historische Teil erhalten werden kann.

Der Handelshafen Magdeburg wurde im Jahre 1888 gebaut. 1906 konnten schon 1,4 Millionen Gütertonnen erreicht und damit war auch der Höhepunkt des Hafens erreicht. Zwei Jahre später wurde ein Industriehafen gebaut und die Umschlagzahlen des Handeshafen gingen rapide zurück. Ebenso fehlte eine Regulierung des Wasserstandes, das ebenso negativ für die Hafenentwicklung war.

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